Doris Geiger. Vita

Doris Geiger wird am 23. Januar 1967 geboren und wächst in Lindau am Bodensee auf. Fremde Kulturen haben sie immer schon fasziniert. In jungen Jahren durchquerte sie fast 10 Jahre lang Europa, Afrika, Asien und Australien, bis sie 1998 in Berlin ankam, wo sie seitdem lebt und arbeitet.
Den ersten Kontakt mit Keramikarbeit erfuhr sie während ihres 2-jährigen Aufenthalts in Australien. Ein Professor für bildende Kunst führte die Malerin dort in die notwendigen Kenntnisse ein und weckte ihre Begeisterung für den Werkstoff Ton als Ausdrucksmittel für ihre subjektiv empfundene Wirklichkeit. Dieses seit Alters her verwendete Material schien ideal zu sein für die Verwirklichung ihrer sinnlich erfahrbaren Welt.

Seit Anfang 1998 wandte sich die Malerin vermehrt der Herstellung von Tonskulpturen und –kacheln zu. Unterschiedlichste Themen wie Eskimos, die Mongolei, das alte China, Jazzmusik, Frauenapostel in Japan, Kinderbuchbilder, wilde Tiere in Afrika oder der Buddhismus fanden in ihren Kacheln ihren Ausdruck. Seit 2002 entstehen in ihrem Atelier im Prenzlauer Berg die Blumenkinder. In ihren Arbeiten an den Blumenkindern fängt sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen über andere Kulturen ein, postuliert sie als Kontrapunkt zur kurzlebigen modernen Konsumgesellschaft, die uns umgibt. Bei aller Individualität spiegelt sich in jedem der kleinen Wesen ihre Haltung zur Welt wieder.



Doris Geiger